Willkommen zum Impulsletter!

News vom 09.04.2020

von Verena Schledermann | Lesezeit: 21 min.

Noch ein Corona Newsletter mit Tipps fürs Homeoffice, die Kinderbeschäftigung oder 1001 Nudelrezepte und Sprüche über Klopapier??? 

Oder doch der etwas andere #stayteam Impuls-Letter von BITOU? 

Sehen Sie sich und Ihr Team in der momentanen Situation der Corona-Krise einer Herausforderung gegenüber wie Sie noch nie dagewesen ist? 

Wollen Sie wissen, was Ihr Team in Krisensituationen braucht, um leistungsfähig und motiviert zu bleiben? 

 

Wie Sie ihr Team nicht nur zusammenhalten...

..., sondern auch motiviert und bestenfalls vollständig durch die Krise bringen? 

Was Sie als Führungskraft jetzt brauchen, um klug und teamfördernd zu handeln, ohne dabei sich dabei selbst aus dem Auge zu verlieren? 

Was Ihnen als Mitarbeitender hilft, die Motivation und Zuversicht nicht zu verlieren? 

Dann lesen Sie weiter, heute und in den nächsten Tagen und Wochen versorgen wir Sie mit unserem Impuls-Letter. Das ganze BITOU Team ist weiterhin für Sie da und begleitet Sie und Ihr Team authentisch und abwechslungsreich durch die Corona Krise.
BITOU YOUR TEAM!
 

Sie brauchen schnell und direkt Impulse, wie Sie Ihr Team stärken? 

Sie fühlen sich, verständlicherweise, unsicher in dieser neuen Situation und wünschen Impulse, wie es für Sie und Ihr Team leistungsfähig bleibt? Unsere Teamtrainer Sebastian, Kim und Marcus freuen sich auf Sie! 

Digitales Online-Coaching für Sie!
Unsere erfahrenen Teamtrainer Sebastian, Kim und Marcus freuen Sich, Ihnen wertvolle Impulse für Ihr Team mitzugeben. 30 Min – kostenlos.  

Hier Termin vereinbaren!

Event in der Zukunft?

Sie haben auch jetzt Zeit und Lust mit uns Events für die Zukunft zu planen? Kein Problem, wir sind bereit! Sichern Sie sich jetzt unverbindlich Ihren Wunschtermin für Ihr Teamevent ab 30.08.2020. Aufgrund der Verschiebungen im Frühjahr werden die Termine im Herbst schnell gebucht seines lohnt sich also schnell zu sein. Da jedoch keiner genau weiß, wie es weiter geht, reservieren wir alle Angebote zunächst unverbindlich bis Sie ihr „grünes Licht“ zur Buchung geben - kostenfrei und unverbindlich für Sie. 

Unser Vertriebsteam ist täglich von 10.00 – 11:00 Uhr und 14.00-15.00 Uhr für Sie da und berät sie gerne für das passende Belohnungs- oder Motivationsevent für Ihre fleißigen Krisen-Helden. Bald auch mit Eventideen für Teams im Social-Distance Modus und Homeoffice. 

Was ist gutes Krisenmanagement?

Was ist gutes Krisenmanagement? Was braucht ein Team in Krisenzeiten? 

Hat Ihr Team seine Angela Merkel? Und was können starke Führungskräfte vom deutschen Staatsoberhaupt lernen? 

Am Donnerstag der ersten Woche im Homeoffice starten wir unsere erste Videokonferenz. Auf dem Bildschirm bekommt jeder einen Einblick ins Homeoffice der Kollegen, wir sehen Büros, Esstische, Sofas und Küchentische. Wir sehen Kinder unterschiedlichsten Alters im Hintergrund spielen, herumlaufen, neugierig auf Mamas oder Papas Schoß krabbeln oder auch einfach mit einer wichtigen Frage mitten ins Gespräch platzen. Aber man sieht auch 16 Gesichter von 16 Menschen, die gerade alle in einer völlig individuellen Situation und unterschiedlichsten Gedanken stecken. Auch wenn die gleichen äußeren Umstände dieser Corona-Krise uns hier zusammenbringen, so könnten die Auswirkungen auf jeden Einzelnen nicht unterschiedlicher sein. Als Familienfreundliches Unternehmen haben wir viele Mamas und Papas in unserem Team, die nun nicht „nur“ VertriebsmitarbeiterInTeamtrainerInProjektleiterIn oder Assistenz der Geschäftsleitung sind, sondern jetzt gleichzeitig Home Office und Home-Schooling unter einen Hut kriegen sollen. Obwohl das Vokabular eine gewisse Ähnlichkeit vermuten lässt, verbirgt sich hier ein Interessenkonflikt wie er größer nicht sein könnte. (Doch dazu an anderer Stelle mehr). Entsprechend unruhig und angespannt sind die folgenden 60 Minuten Team-Meeting für alle Eltern. Für diejenigen, die zuschauen, recht amüsant, doch für die betroffenen Elternteile steigt der Stresspegel und an wirklich produktives Arbeiten ist eigentlich kaum zu denken. Vielmehr drehen sich die Gedanken darum, wie man den quicklebendigen und aufgeweckten Nachwuchs gut durch den Tag bekommt -oder zumindest unverletzt durch die nächsten 60 Minuten. 

Auf der anderen Seite haben andere Teammitglieder plötzlich ein Strahlen im Gesicht, weil sie sich richtig freuen ihre Kollegen zu sehen, sind es doch die wichtigsten Kontakte, die sie oftmals im Alltag haben, als Alleinstehende ohne Familie. Da kann das Leben in Corona-Zeiten ganz schön einsam werden, wenn der Kontakt zum Team plötzlich ganz abbricht und so mancher kurz vor der emotionalen „Verwahrlosung“ nach 3 Tagen Homeoffice steht. 

Und dann gibt es da noch die fleißigen „Weiterarbeiter“ die den Laden weiterhin am Laufen halten. Weil es eben Aufgaben und Tätigkeiten gibt, die in einer Firma niemals ruhen und die noch erledigt werden müssen, trotz Kurzarbeit, trotz ShutDown. Die Buchhaltung wickelt die zahlreichen Stornierungen ab und bereitet alles für die Kurzarbeit vor, so unangenehm das auch ist, ist es unsere große Rettung hierauf „zurückgreifen“ zu können und sichert unsere Arbeitsplätzte für die nächsten Wochen. In der Durchführung und im Marketing gibt es eigentlich immer etwas zu tun und Stillstand ist ein Fremdwort, neue Eventideen entwickeln,  Texte für neue Webseite schreiben oder Bilder sortieren.  

Viele von uns sind dennoch gelassen, versuchen sich mit ihren Familien zusammen einfach eine schöne Zeit zu machen, liegen gebliebenes anzupacken, neue und alte Hobbies zu entdecken und die Magie der Einfachheit zu genießen. Kochen…Backen…Essen. 

Ja und dann gibt es die Sorte von Mensch, die in jeder noch so dunklen Stunde und noch so großen Krise ein positives Wort hat, eine fixe Idee, was man alles machen kann: die Macher, die Lösungsfinder, die Innovativen und Visionäre, die in jeder Krise eine große Chance sehen und diese jetzt ergreifen möchten, am besten mit dem ganzen Team. Vom Erntehelfer und Müllsammler, über eine interne Kinderbetreuung bis zum Teamevent für Ärzte sind allerhand Vorschläge dabei einige davon sogar richtig gut. 

Doch in den meisten Gesichtern sieht man in erster Linie Verunsicherung und Fragezeichen.  Wie soll es weitergehen? Wie lange dauert diese Situation an? Wie können trotz Verdienstausfall die Miete oder die Rate fürs Haus abbezahlt werden? Ist der Job trotz Kurzarbeit noch sicher? Geht es bald weiterUnd vor allem, kommen wir mit der Familie und Angehörigen gesund durch diese Zeit? Hier wird vor allem Angst und Verunsicherung deutlich spürbar. Gefolgt von dem Druck und der Frage, wie man den Kindern jeden Tag aufs Neue erklärt warum sie gerade nicht raus zum spielen dürfen und dabei verzweifelt versucht den Lagerkoller abzuwenden…..wir sind ja erst in Woche 1 von X. Und der ein oder andere ist vielleicht sogar schon selbst oder im nahen Umfeld mit dem Virus konfrontiert und sorgt sich um die fiebernde Freundin im Nebenzimmer. 

Und dann gibt es da einen Chef, der mit pragmatischer Herangehensweise versucht das Team bei guter Stimmung zu halten, mutmachende Aussagen wie „in jeder Krise steckt eine Chance“ und “Lasst uns das positive darin sehen!” versprüht…und dabei geschickt seine eigene Angst und Last der Verantwortung für ein ganzes Team überspielt. Dabei ist auch er „nur“ ein Mensch, genauso wie alle anderen. 

So unterschiedlich die Emotionen, Gefühle und Empfindungen von jedem Teammitglied sind, so unterschiedlich sind die Bedürfnisse in dieser Krise. Was ein Team jetzt braucht, ist Zuversicht, Sicherheit und eine Führung mit Empathie und Fingerspitzengefühl. Die wenigsten Mitarbeiter sprechen im Rahmen dieser ersten Videokonferenz ihre Ängste und Emotionen offen aus, dazu ist es zu unpersönlich und vielleicht zu ungewohnt und öffentlich. Die Aufgabe der Führungskraft ist es also, sich in die Situation eines jeden hineinzuversetzen und herauszufinden, was wer im Team gerade braucht jenseits von Klopapier und Nudeln. 

Noch am gleichen Abend unserer Videokonferenz wandte sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel als  Oberhaupt der Nation an ihr Team, die Bevölkerung von Deutschland. Man kann von Frau Merkel halten was man will und auch auf ihre politischen Qualitäten möchte ich an dieser Stelle nicht bewerten, aber als Führungskraft kann man eine Menge von Angela Merkel lernen.  

Denn Angela Merkel hat die deutsche Bevölkerung in einer ähnlichen Verunsicherung und Angst gesehen, wie es gerade jedes einzelne Team betrifft.  Diese Situation ist für uns alle neu und wir stehen alle vor einer riesigen, neuen Herausforderung. Die oben dargestellten unterschiedlichen Teamcharaktere gibt es genauso in der Bevölkerung, da gibt es die „systemrelevanten“ Jobs, die den „Laden“ am Laufen halten und nicht einfach aufhören können oder ins Homeoffice verschwinden können; die Familien, die nun Arbeit,- Schule und Familienleben auf engstem Raum und in DIY Manier irgendwie hinkriegen müssen, es gibt die ganz Sorglosen, die sich über die freie Zeit freuen und schauen, wie sie diese Corona-Ferien bestmöglich für sich nutzen können, es gibt die Alleinstehenden, die sich sorgen, wer sich im Ernstfall um sie kümmert und es gibt die Immer-Positiven und Chancen-Seher, die eine Hilfsaktion nach der anderen planen und große Visionen haben. Am liebsten jetzt schon die Ideen für das Weihnachtsgeschäft anpacken würden…wenn Ostern schon ausfällt. 

In ihrer Ansprache und in ihrem Auftreten macht Angela Merkel als Führungskraft und Chefin von Deutschland ganz viel richtig. Denn sie macht das, was Teams von einer Führungskraft erwarten und brauchen: sie verleiht ihrer Führung Kraft durch Emotionalität und Empathie. Dabei gibt sie vor allem Sicherheit. In einem Schockzustand von Angst und Unsicherheit braucht der Mensch in seinem Grundwesen erstmal Sicherheit und „einen Boden unter den Füßen“, um überhaupt wieder handlungsfähig zu werden. Der Stresspegel muss mit all seinen körperlichen Reaktionen (Cortisol-Ausschüttung, Adrenalin, Fluchtreflexe etc. Sie wissen schon…) erstmal wieder zur Ruhe kommen, um wieder klar denken zu können. Angela Merkel holt die Menschen also dort ab, wo sie stehen und begegnet ihren Sorgen mit authentischem und glaubhaftem Verständnis. Sie gibt aber auch transparente Informationen und klärt auf, welche Maßnahmen von der Bundesregierung warum ergriffen werden und warum diese notwendig sind. Sie erklärt, sie begründet und sie kommuniziert, so, dass die Entscheidungen nachvollziehbar und mittragbar für jeden werden. Sie beschönigt nicht, sie spielt nicht herunter und sie lenkt auch nicht ab. 

Angela Merkel wendet sich aber auch an ihr Team, die Bundesbürger, und fordert ein, dass jeder im Team seine Aufgabe in dieser Situation ernst nimmt, sie appelliert an die Solidarität und findet klare verständliche Wort, was sie von jedem im Team Deutschland erwartet und welche Maßnahmen zu ergreifen und welche Regeln zu befolgen sind. 

Sie stellt gleichzeitig in Aussicht, welchen Teil sie als Teamchef und die Firma Bundesregierung von Deutschland im Gegenzug für die Bürger erbringen werden, um den Schaden für die Bevölkerung überschaubar zu halten. 

All dies gibt den Menschen Sicherheit und Zuversicht. Auch oder vor allem deshalb, weil jeder im Team spürt, dass er nicht ohnmächtig der Situation ausgeliefert ist, sondern jeder kann etwas dazu beitragen, dass wir als Team gemeinsam diese Herausforderung lösen können und wenn es nur „daheim-bleiben“ ist., Jede und jeder im Team ist wichtig. 

Sie äußert ihre Wertschätzung gegenüber denen, die gerade jetzt schon alles tun, um den Laden am Laufen zu halten und wichtige Aufgaben weiter erfüllen, auch wenn das „Kernbusiness“ in Deutschland gerade beinahe still steht. 

Angela Merkel findet zudem sehr persönliche Worte, in denen sich jeder wieder findet und angesprochen fühlt, sie begegnet den Bürgern auf Augenhöhe und spricht sie persönlich an. Damit gibt sie jedem einzelnen eine unverzichtbare Bedeutung im Team. 

Am meisten richtig macht sie jedoch, indem sie Verständnis zeigt für all die Sorgen und Ängste, ihre eigenen Ängste ausdrückt, ohne diese zu beschönigen, ohne herunter zu spielen, sondern gibt Zuversicht, dass gemeinsame Lösungen gefunden werden und keiner allein-gelassen wird. 

Am Ende der Ansprache ist jedem im Team klar, was wird von ihm erwartet und was kann ich im Gegenzug erwarten. Und auch in dieser Krisensituation, die für uns alle neu ist, spürt jeder: er ist nicht alleine, sondern Teil eines starken Teams und einer kraftvollen Führung, deren Expertise und Herangehensweise man vertrauen kann und von der man sich als Mensch wahrgenommen fühlt. Und darauf kommt es in Krisensituationen an! 

Ganz KONKRET, als Führungskaft gelingt Ihnen eine erfolgreiche Krisenkommunikation, wenn Sie: 

  • Empathisch sind und Verständnis für die Situation der anderen Teammitglieder haben. Dafür, dass Homeoffice und Kinderbetreuung nicht die Idealkombination istden Druck rausnehmenund nicht erwarten dass jetzt gerade alle Aufgaben genauso effizient und produktiv wie immer erledigt werden müssen. Gehen Sie die Dinge jetzt etwas langsamer an und arbeiten Sie der Situation angepasst. 
  • Einfühlsam sein und sich in die Sorgen und Ängste der Menschen hineinversetzenDadurch und mit Lösungshilfen vermitteln Sie Sicherheit und  Zuversicht. Was kann und wird die Firma tun, um die negativen Auswirkungen der Krise so klein wie möglich zu halten? Bleiben Sie hier glaubwürdig in Ihren Versprechungen und sagen Sie nur Hilfen zu, die Sie auch halten können.
  • Persönlich werden: Starten Sie jeden Videocall mit einer kurzen „Befindlichkeitsrunde, dass die Menschen auch im Team über Ihre Ängste und Sorgen sprechen können. Versuchen Sie sowohl von jedem Teammitglied ein Stimmungsbild zu bekommen und geben Sie genause ein Stimmungsbild von Ihnen persönlich, seien Sie nahbar. 
  • Transparent sind: Erklären und begründen Sie, warum Sie als Führungskraft welche Maßnahmen ergreifen, damit diese für alle nachvollziehbar sind. Erklären Sie auch, welche Maßnahmen Sie warum nicht ergreifen.
  • Ihr Team stärken: Formulieren Sie klar und deutlich Ihre Erwartungen an jeden einzelnen und warum es wichtig ist, dass jeder einzelne seine Aufgabe ernst nimmt. Prüfen Sie vorher ob Ihre Erwartungen gerechtfertigt und realistisch sind.
  • Ihrem Team Zeit geben sich in die neue Situation hineinzufinden: Erwarten Sie -wenn es die Situation zulässt- keine Höchstleistungen. Geben Sie Ihrem Team Gestaltungsfreiheit für die eigenen Arbeitsbereiche. Mit ein paar Tagen Übung und Gewöhnung verschwindet die anfängliche Schockstarre sicherlich.
  • Mit Feingefühl kommunizierenbehalten Sie stets die unterschiedlichen Situationen Ihrer Teamkollegen im Blick. Formulieren Sie Dinge positiv, wenn Sie auch für den Empfänger positiv sind, nennen Sie die Dinge beim Namen, reden Sie nicht drum rum und beschönigen Sie nichts, was nicht schön ist. Damit bleiben Sie glaubwürdig und authentisch.
  • Hilfsbereitschaft fördern: Fragen Sie aktiv, wer Hilfe braucht und wer vielleicht noch unterstützen kann. Während der eine im Homeoffice kaum zum Arbeiten kommt, ist jemand anderes froh, wenn er noch sinnvolle Tätigkeiten für den Kollegen übernehmen kann. 
  • Perspektiven aufzeigen,: Wozu kann man die Zeit der Krise und des Stillstands im Unternehmen nutzen? Aber widerstehen Sie der Versuchung, die Situation herunter zu spielen oder zu früh „die große Chance dieser Krise“ auf zu zeigen. Auch wenn die Versuchung noch so hoch ist, weil SIE diese Chance schon sehen oder spüren können. Manche Situationen fühlen sich erstmal so richtig besch… an, weil sie Angst machen und sind zum heulen und das darf sein, auch im Arbeitsleben! Gestatten Sie sich und Ihrem Team einen Moment Zeit, in die neue Situation hineinzufinden und vertrauen Sie in Ihre kraftvolle Führung. Spüren die Mitarbeiter Ihre Empathie als Team-Oberhaut, sind sie sicher schnell wieder motiviert und offen, um mit Ihnen die neuen Chancen zu erkennen und zu ergreifen.
  • Und zu guter Letzt, sorgen Sie gut für sich selbst! Drosseln Sie das Tempo und halten einen Moment inne. Sicher spüren Sie genauso die Gefühle von Angst und Unsicherheit, um die Existenz des Unternehmens, Realisierung von Projekten, die Sorge um die Gesundheit von sich und Angehörigen, den Fortbestand der Arbeitsplätze und die Verwirklichung von Plänen, Träumen und Visionen. Bleiben Sie nicht alleine. Suchen Sie sich Vertraute, mit denen Sie darüber sprechen können. Gehen Sie bewusst und achtsam mit Ihrer Energie um und sparen Sie sich die Energie für die große Chance nach der Krise, je achtsamer und geduldiger Sie Ihr Team durch die Krise führen, desto schneller kommen Sie an genau diesen Punkt. 

 

Sie wünschen sich Anregung und Unterstützung wie Sie dies am besten direkt in Ihrem Team umsetzen? Vereinbaren Sie ein kostenfreies Online/Telefon Coaching mit einem unserer professionellen Teamtrainer.

Kostenloses Online-Coaching vereinbaren!

Videokonferenz – Ein humoristisches Gedicht 

Kurz vor knapp:  
Haare kämmen 
Bluse überstreifen 
Brille aufsetzen 
 
Wildes Scrollen im Kalender 
„Team-Konferenz“ – Teilnehmen 
Schwarzer Bildschirm, Icons, Stille 

Bin ich falsch? 

In der Bildschirmmitte prangert: 
Jetzt Teilnehmen 
*Klick* 

Fröhliches Hallo – keiner reagiert 
Mikrofon aktivieren 
„Hallo? Hallo, hören Sie mich?“ 

Krisen-Smalltalk: 
Das Wetter 
Der Garten 
und Klopapier 
Login Chef 
Stille 
 
Blick in die Teamrunde: 
Grobkörnige Wohnzimmer 
Verpixelte Balkone 
Unscharfe Arbeitszimmer 
Und eine Nase: 
„Herr K, wir sehen Sie nicht!" 
„Was?“ 
„Herr K, Sie müssen das Handy weiter weg halten.“ 

 

 

Zeit für die wichtigen Themen 
Frau P. will auch etwas sagen: 
„Hallo? Hallo, hören Sie mich?“ 
Und Herr Z. natürlich auch: 
„Di er ücks luss ist in ent und  
as A ren inflop …“ 
 
Stille 
„Ha ?  llo, öre ich?“ 
Einstimmiges NEIN. 

Stille – gleichzeitig: 
„War bestimmt nur der Empfang“ 
„Ich wollte noch etwas fragen?"

„Was?“ 

Stille - gleichzeitig: 
„Machen Sie zue“ –  
„Bitte, fangen Sie an!"

Stille 
 
Verlegenes Lachen 
Floskeln über die verflixte Technik 
Man schweift ab. 

Guter Moment für einen Toilettengang … 

„Frau H., haben Sie etwa eine Jogginghose an?“ 
 
Frau H. hat die Unterhaltung verlassen. 

 

 

Ein Gedicht von Rebecca Haußmann, Produktmanagerin Tablet Games

Vereinbaren Sie hier gleich einen Termin für ein Online Coaching - 30 min. kostenlos!

Kostenloses Online Coaching vereinbaren!

Making-Of

Making-Of: Wie es zu diesem #stayteam Impuls-Letter kam... 

Wir, das ganze BITOU Team, zusammen in der Corona Krise. Da sitzen wir nun alle in unseren Wohnungen und in unserem Home Office…nun schon in der vierten Woche. Es fing schleichend an, erst mit Home Office für die, die freiwillig wollten, sich sicherer fühlten oder zur Kinderbetreuung zuhause bleiben müssen, dann wurden wir  in Kurzarbeit geschickt…was heißt, dass unser Geschäft nun erstmal ruht. Dabei hatten wir uns, gemeinsam mit Ihnen, unseren Kunden, so auf die bevorstehenden Teamevents gefreut. Das Jahr fing prima an wir waren voller Elan und Begeisterung mit Ihnen zusammen das perfekte Teamevent zu organisieren.  

Und dann…

... mitten in der Durchführung einer 23-teiligen Kettenreaktion für eine große deutsche Airline, kurz bevor es zur einer weiteren Kettenreaktion mit 300 Personen in Berlin losging, während der Vorbereitung für ein wichtiges Teamtraining als Kick-Off für ein neues Projekt – langsam aber sicher konnte sich abzeichnen, was dieses Corona Virus für uns bedeutet. Die Projektleitungen waren motiviert, die Autos gepackt und die Teilnehmenden warteten mit Spannung. Mit jedem Tag und jeder neuen Meldung in den Medien oder von den Regierungssprechern wurde ein Eventnach dem anderen abgesagt und storniert. Die Stimmung wurde immer bedrückendernun wurden auch die letzten Optimisten von der Realität eingeholt. Die Enttäuschung ist auf allen Seiten groß, bei den BITOU Projektleitungen, die schon in den Startlöchern saßen, bei den Teilnehmern die sich auf das Teamevent gefreut haben und nicht zuletzt bei unseren verantwortlichen Kundendie  soviel Energie und Herzblut in die Planung Ihres Projekt gesteckt hatten.  

Doch schnell wurde es jedem einzelnen von uns klar - hier geht es um viel mehr, als um das abgesagte Teamevent, die Stornierungskosten oder den verlorenen Umsatz, so gravierend dies auch in letzter Konsequenz sein wird. Hier geht es darum, eine ganz andere Kettenreaktion, nämlich die der Infektionen aufzuhalten und zwar gemeinsam als deutschlandweites Team und nur wenn jeder mit macht und jeder sich an die „Vereinbarungen“ und Regeln hält, kriegen wir die „Kuh“ vom Eis oder die „Kurve“ flach gehalten. Das ist mittlerweile vermutlich jedem klar geworden.  

Doch der Mensch ist nun mal kein Einzelgänger, wenn auch Individuum oder manchmal Egoist, wir brauchen einander und fühlen uns in der Gemeinschaft am sichersten und am wohlsten, was vielleicht auch erklärt, weshalb es uns so schwer fällt, abgeschottet zuhause zu bleiben. 

Und so sitzen wir, Ihr BITOU Team, nun in unserem Homeoffice und treffen uns virtuell per Videokonferenz, um auch als Team in Verbindung zu bleiben, auch wenn unsere Haupttätigkeit, die Durchführung von Teamevent erstmal nicht ausgeführt werden kann 

Doch halt! Wir möchten nicht nur als unser eigenes Team miteinander in Verbindung bleiben, sondern auch für Sie, unsere Kunde, weiterhin da sein. Denn BITOU versteht sich als Impulsgeber für Teams und unsere Mission war es schon immer, Impulse für ein besseres Miteinander in der Arbeitswelt zu geben, wenn es gut läuft, aber eben auch in einer solchen Krise wie wir sie momentan erleben. Wir bringen Teams zusammen und schaffen Erlebnisse im Miteinander - das ist das, was wir am besten können, was unsere Passion ist und worin wir Profi sind.  

Und so entstand die Idee dieses Impuls-Letters. Kein Newsletter, denn Neuigkeiten wollen wir keine verbreiten. Das überlassen wir gerne den Experten der Virologie, den JournalistInnen und den Nachrichtensprechern. Wir möchten regelmäßig Impulse setzen als Team für Teams, von Menschen für Menschen, authentisch und mit Herz. Denn wir finden, genau darum geht es in der momentanen Zeit und im derzeitigen Alltag - einander authentisch und mit Herz begegnen und wertschätzen. 

Obwohl wir uns alle zurzeit (noch) im Stadium der Überforderung und Unsicherheit befinden, birgt es die unterschiedlichsten Herausforderungen für jeden einzelnen. Jede Person geht anders mit der Situation um. Und genau diese verschiedenen Bedürfnisse, Sorgen und Ängste, aber auch die nun entdeckten Talente, die in jedem einzelnen steckten, machen diejenigen Menschen aus, die Teil Ihres Teams sind. 

Wie geht es Ihrem Team gerade?  

Vor welchen Herausforderungen stehen Sie und wie bleibt man trotz Social Distance ein Team? Um diese und andere Themen soll es in unserem #stayteam Impuls-Letter gehen. Wir möchten, dass Sie auch in Zeiten ohne Teamevents und Veranstaltungen von unserer 15-jährigen Erfahrung in Teamentwicklung profitieren und Ihnen wertvolle Impulse geben, wie Sie Ihr Team jetzt stärken können.  

Erfahren Sie, wie Sie als Team zusammenbleiben und wie Sie als Führungskraft Ihr gesamtes Team gestärkt, ohne Leistungs- oder Mitarbeiterverlust durch die Krise leiten – mit echten authentischen Einblicken in unser Team von BITOU, denn auch wir stehen gerade vor den ähnlichen Herausforderungen wie Sie und viele andere Teams weltweit. 

Wir freuen uns auf viele Augenblicke und Momente voll Teamgeist und Zusammengehörigkeit in Zeiten von Social Distance und Mindestabstand! 

Wir freuen uns Ihnen Impulse zu geben, wie Sie ihr Team nicht nur stärken, sondern die richtigen Wegweiser setzen, damit Ihr Team nach dieser außergewöhnlichen Corona Krise (wann auch immer das sein wird, es wird kommen!) sagen kann, „Ja, es war ne wilde und sorgenvolle Zeit, aber wir hatten auch richtig viel Spaß miteinander!  

#stayhome 

#staysafe 

#stayteam 

 

Ihr BITOU Team! 

 

Sie wollen nicht warten, sondern direkt starten? Sie wünschen sich wertvolle Ansätze, wie Sie als Teamleitung und Führungskraft richtige Impulse setzen, um Ihr Team zu stärken, um während und nach der Krise motiviert und leistungsfähig zu sein. Dann vereinbaren Sie Ihren Termin für ein kostenfreies Online Coaching. Unsere TeamTrainer Marcus, Kim und Sebastian freuen sich auf Sie! 

Kostenloses Online-Coaching vereinbaren!